Sunnehof Beeri, d'Heimat vu üserne Beeri

Beeren geniessen - Beeren erleben

Himbeeren - die zarten edlen Damen

Viele verschiedene Himbeersorten verstecken sich in unserem Beerengarten. Hauptsächlich unterscheiden sich die Himbeeren in zwei Typen: Herbsthimbeeren und Sommerhimbeeren. Während wir die Herbsthimbeeren vor dem Winter bodeneben abschneiden, lassen wir bei den Sommerhimbeeren die jungen Ruten stehen. 

Himbeeren sind die edlen Damen unter den Beerenfrüchten. Elegant, vollmundig und mit ausgeprägtem Charakter. Sie sind sehr eitel in der Kultivierung. Die Wurzeln sind eher wählerisch, die Früchte zart und anfällig. Nur mit sehr viel Pflege und Hingabe gelingt es, die leiben Damen unversehrt zu pflücken.

"Krebszellen mögen keine Himbeeren" lautet ein bekanntes Buch, verfasst von hoch angesehenen Professoren. Nicht ohne Grund ziert die Himbeere dessen Titelbild. Himbeeren gehören inzwischen zu den Nahrungsmitteln, die bei der Krebsprävention auch von traditionellen Medizinern und Ernährungsexperten berücksichtigt werden. 

In diesem Buch wird erklärt, dass Himbeeren nachgewiesen Anthocyane und die Ellagsäure besitzen, welche zu den bisher nur ungenügend erforschten Pflanzstoffen gehören. Sie geniessen den Ruf, gegen Krebserkrankungen zu wirken. Das tun sie, indem sie freie Radikale, aber auch Bakterien und Viren abtöten. Sekundäre Pflanzenstoffe sind erst seit etwa zehn Jahren erforscht. Daher ist denkbar, dass im Laufe der Zeit noch mehr positive Wirkstoffe in Beeren gefunden werden. 

Die Samen in den Himbeeren haben es ebenfalls in sich. Sie enthalten einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure. Himbeersamen-Öl wird deshalb vielfach in der Kosmetik angewendet, weil es Hautreizungen entgegenwirkt, Altersflecken zurückbildet, Mitesser verringert und sogar gegen Hautkrebs wirken kann.